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Kamerun. Naturbegegnungen zwischen Savanne, Bergregionen und Urwald.
16-tägige Rundreise ab/bis Deutschland.
1. Tag Ankunft gegen Abend in Douala, der wirtschaftlichen Metropole Kameruns. 2. Tag Fahrt zum Korup Nationalpark an der Grenze zu Nigeria. Der Park, 1973 als Nationalpark deklariert, ist ein Projekt des WWF, der sich um die Erhaltung des Regenwaldes engagiert. Der Korup, ist einer der letzten Primärurwälder Afrikas und Heimat für fast die Hälfte aller in Afrika vorkommenden Pflanzen und Bäume, die teilweise bis heute noch nicht erforscht sind. Ein Eldorado für Vogelkundler und Botaniker. Er soll über 30 Millionen Jahre alt sein. Safari bis zum Abend im Nationalpark. Zeltübernachtung. 3. Tag Am frühen Morgen Aufbruch zur weiteren Erkundung im Nationalpark. Der Park liegt in einem Gebiet, das von Bergen bis zu 1.700 Meter Höhe und verschiedenen Flußläufen durchzogen wird. Über 400 Baumarten, 350 verschiedene Vogelarten, ca. 150 Reptilien- und Amphibienarten sind hier zu finden sowie alle drei in Afrika vorkommenden Krokodilarten. Cirka 350 Waldelefanten gibt es, die sich allerdings nur schwer ausmachen lassen. Schimpansen, Paviane und weitere 12 Affenspezien befinden sich im Korup, ebenso wie drei Arten Pangoline (Schuppentier). Der Waldbüffel, verschiedene Duckerantilopenarten und Moschusochsen (Chevrotain) kann man mit etwas Glück erspähen. Am frühen Nachmittag Rückfahrt nach Douala. 4. Tag Frühmorgens Abflug in den Norden Kameruns, nach Maroua und Fahrt zum Waza Nationalpark, dem größten des Landes. Der Park zählt zu den bedeutendsten in Westafrika. Hier findet man große Elefantenherden, Giraffen, Löwen, die verschiedensten Antilopenarten, Straußenvögel und Affen. Am Abend Ankunft im Campement, das idyllisch auf einem kleinen Berg liegt, mit einem herrlichen Blick auf die Landschaft. 5. Tag Am Mittag erreichen wir Goulfey, ein Städtchen, das direkt an der Grenze zum Tschad am Chari Fluß liegt. Nach den Dörfern Woulki und Makari erreichen wir am Nachmittag Blangua, die nördlichste Stadt Kameruns am Ufer des Tschadsees. Ausflug mit der Piroge, um hier heimische Vögel zu beobachten. Abendessen und Zeltübernachtung. 6. Tag Am Tschadsee lebt das Volk der Katoka. Wir beobachten Vögel, die auf Nahrungssuche gehen und Krokodile. An den Ufern des Sees lassen sich Flußpferde, Warzenschweine, Antilopen, Straußenvögel und vielleicht sogar Elefanten entdecken. Auf der Insel Kofia besuchen wir den Markt und fahren am späten Nachmittag zur weiteren Beobachtung der Vögel. Abendessen und Zeltübernachtung am Ufer des Tschadsees. 7. Tag Vormittags zurück nach Blangoua Die Fahrt geht nun durch typische Sahellandschaft, die durch das stetige Vorrücken der Sahara karg und sandig ist, nach Kousseri, an der Grenze zum Tschad. Am Mittag besuchen wir den Kalamoulé Nationalpark, weitgehenst unbekannt ist. Mit über 350 verschiedenen Vogelarten, ist der Park der vogelreichste Kameruns und für Ornithologen äußerst interessant. Der Park liegt direkt am Chari -Fluß. 8. Tag Fahrt in den 4.500 ha. großen Nationalpark zur Beobachtung. Unter anderem findet man im Kalamoulé Elefanten, Giraffen und verschiedene Antilopenarten, die aus dem 100 km entfernten Waza Nationalpark bis hierher ziehen. Nach der ganztägigen Tierbeobachtung Rückkehr nach Kousseri. 9. Tag Fahrt zum Waza Nationalpark. Erste Pirsch durch die flache Savannenlandschaft. Verschiedene künstlich angelegte Wasserstellen geben die Möglichkeit, die Tiere bei der Tränke zu sehen. Waza beheimatet ebenso Schakale, Hyänen, Warzenschweine, Leoparden, Pferdeantilopen. Aber auch Zugvögel überwintern hier. 10. – 11. Tag Ganztägige Beobachtungsfahrt im Nationalpark. Der Nationalpark wurde 1934 als Schutzgebiet deklariert und hat eine Größe von 170.000 Hektar. Er unterteilt sich in 2 Ökosysteme. Im Westen herrscht ein Waldgebiet vor, das vornehmlich aus Akazien besteht und im Osten dehnt sich ein Grasland bzw. Feuchtgebiet aus (Yaérés). Es ist Überschwemmungsgebiet de Flüsse Chari und Logone. 12. Tag Der heutige Tag führt in die Mandara Berge, an der Grenzen zu Nigeria. Auf steiniger Piste geht die Route hinauf nach Oudjilla. Wir erleben einen Sicheltanz der Polko und entdecken die Dörfer der Region. Durch eine grandiose Landschaft führt der Weg hinauf auf 1.100 Meter Höhe zum Col de Koza. Von hier aus hat man ein herrliches Panorama auf die stille Bergwelt. Am Nachmittag erreichen wir die einzigartige Vulkanschaft von Rhumsiki. 13. Tag Am heutigen Tag wandern wir durch die Bergwelt von Rhumsiki. Besuch des Fetischeurs, der uns mit dem Krabbenorakel die Zukunft deutet. Wir schauen dem Schmied zu, wie er traditionell Bronzefiguren gießt und besuchen die Töpfer und Weber. Abends erleben wir den Tanz der Kapsikis. 14. Tag Wir verlassen die Bergwelt von Rhumsiki und besuchen den Wochenmarkt von Guilli und die bizarre Flußlandschaft des Gorge de Kola. Am späten Nachmittag Ankunft in Garoua, der Hauptstadt der nördlichen Region. 15. – 16. Tag Rückflug von Garoua nach Douala und letzte Einkäufe auf dem Handwerkermarkt. Abends Transfer an den Flughafen, Ankunft in Deutschland am Vormittag.
Anforderung: Leicht- bis mittelschwer, Mitwirkungsbereitschaft.
Leistungen: Linienflug ab Deutschland via Paris oder Brüssel, landesübliche gute Hotels und einfache Camps, Tax, Transfer, 5 Zeltübernachtungen mit Vollpension und Mineralwasser während des Trekkings und der Flußfahrt, 1/2 Pension Tag 4, Tag 9 – 15, Iglu Zelte mit Isomatten, Allradfahrzeug, deutsch sprechender lokaler Guide, lokale Führer, Reisesicherungsschein
Teilnehmerzahl: 6 – 12 Personen Preis: ab 2890 Euro (Einzelzimmerzuschlag 210 Euro) Referenz: africon-08
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