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Salkhitai 15tägige Geländewagenreise/ Pferdetrek/ Kameltrek
Highlights: - 3tägiges Pferdetrekking entlang dem Flusslauf des Orchon - 3tägiges Trekking mit Kamelen in der Gobi bis zur Jolyn Am
1.- 3.Tag Anreise nach Ulaanbaatar Linienflug von Berlin nach Ulaanbaatar. Ankunft am Morgen des 2. Reisetages und Transfer zum Hotel. Nach einer Ruhepause besichtigen wir mittags das Gandan-Kloster. Der Name bedeutet "Der Freudvolle" auf Tibetisch. Das Kloster ist nicht zuletzt ein Ort der Lehre: Es beherbergt eine bedeutende Buddhismusschule und Studienzentren für Astrologie und Medizin. Umgeben wird der Komplex von einer Jurtensiedlung. Diese traditionellen Wohnstätten trifft man in Ulaanbaatar immer seltener an, schon deshalb lohnt sich ein Spaziergang durch das Viertel.
Wir besuchen das Naturkundemuseum. Dort bekommen wir einen ersten Eindruck von dem Nomadenleben und von der Tier- und Pflanzenwelt des Landes. Anschließend decken wir uns auf den Märkten Ulaanbaatars mit den nötigen Lebensmitteln für die kommenden Tage ein. Anschließend werfen wir einen Blick in den Bogd-Khan-Palast. Errichtet wurde er 1893 für den achten und letzten Bogd Khan, wie sich das staatliche und religiöse Oberhaupt der Mongolei traditionell nannte. Auch der sogenannte Schwarzmarkt lohnt einen Besuch. Am Abend kann, wer mag, noch eine Folkloreveranstaltung besuchen, bei der wir unter anderem ein paar Kostproben traditioneller Musik mit Kehlkopfgesang, Pferdegeige und Tanz erleben.
Am Morgen des 3. Tages starten wir – zunächst in Geländefahrzeugen – zu unserer Tour auf den Spuren des Windes. Die Fahrt führt uns geradewegs in die endlose Grassteppe der Mongolei – eine Symphonie in grün. Nur ab und zu kommen wir an einsamen, von der Witterung zu bizarren Figuren gemeißelten Felsen vorbei. Der See Ögij Nuur ist unser erstes Ziel. Er liegt am Rande des Orchon-Beckens in einer von sanften Hügeln umgebenen Senke und wird allein aus unterirdischen Quellen gespeist. Hier übernachten wir in einem Jurtencamp direkt am See – in einer Gemeinschaftsjurte, wie es die Nomaden seit Menschengedenken zu tun pflegen. Uns bleibt genügend Zeit, die Gegend zu erkunden und vielleicht ein paar Fische für das Abendessen zu fangen.
4.-6. Tag Pferde-Trekking Orchon-Tal Am folgenden Morgen lernen wir unsere vierbeinigen Reisegefährten und ihre einheimischen Begleiter kennen. Denn noch vor dem Frühstück werden die Pferde eingefangen, die sich am Gras der üppigen Weiden gütlich tun. Mit ihnen werden wir die nächsten zweieinhalb Tage unterwegs sein. Nach dem Frühstück und einer kurzen Einweisung sitzen wir auf und beginnen unser Pferdetrekking entlang dem Flusslauf des Orchon. Als Sättel nutzen wir – das ist ein Zugeständnis an unsere europäischen Kehrseiten – australische Reitsättel, da die traditionellen mongolischen Sättel doch sehr hart und unbequem sind. Aber im Lager unserer Pferdezüchterfamilie ergibt sich sicher auch die Gelegenheit, den mongolischen Sattel einmal auszuprobieren. Wir reiten ganz unbeschwert, denn Gepäck und Vorräte befördert ein Begleitfahrzeug, das wir mittags an einem vereinbarten Rastplatz wiedertreffen. Dann gibt es eine einfache Brotzeit, denn das Abendessen ist unsere warme Hauptmahlzeit am Tag. Bei Regen suchen wir Unterschlupf in einer Jurte und teilen das Essen mit unseren GastgeberInnen, wie sie das ihre mit uns teilen. So kommen wir manchmal auch in den Genuss der ganz traditionellen mongolischen Küche, die für uns vielleicht gewöhnungsbedürftig ist, aber sicher einen Versuch wert ist! Einige Lebensmittel finden wir auch unterwegs. Unsere mongolischen Begleiter werden mit uns nach frischen Pilzen und Waldbeeren suchen. In geschützten Ecken wachsen eine Reihe wohlduftender und vor allem auch wohlschmeckender Kräuter wie Thymian, Bortsch und wilder Schnittlauch. Damit würzen wir unsere Speisen und vor allem am Morgen auch den Joghurt, wenn wir den am Vorabend von unseren Gastgebern einhandeln konnten. Am späteren Nachmittag werden wir unseren Lagerplatz erreichen. Nachdem wir die Pferde versorgt haben, bereiten wir gemeinsam ein warmes Abendessen und lassen es uns am Lagerfeuer schmecken. Die Nacht verbringen wir in einer Jurte bei den Nomaden, die den Lagerplatz mit uns teilen.
Im Laufe des zweiten Trekkingtages erreichen wir Karakorum, das einstige Machtzentrum der mongolischen Khane. Die spärlichen Reste der Stadt liegen am östlichen Rand des Archangai-Gebirges. Seine Hänge sind dicht bewaldet, die spitzen Zacken der Gipfel erklimmen Höhen von bis zu 3500 Metern. Nicht nur die Mongolen, sondern auch die Turkvölker führen ihren Ursprung auf diese Region zurück So wundert es nicht, dass es türkische Archäologen waren, die hier die Reste eines alten Palastes samt dem größten Goldschatz der Mongolei ausgruben.
Unser Pferdetrek endet – ja nachdem, wie schnell die Gruppe vorankam – noch vor oder bereits nahe dem Ulaan Gol, einem Nebenfluss des Orchon. Nur in jenen Jahren, in denen es im Winter genug geregnet hat, bildet er kurz vor der Mündung einen Wasserfall. Dann stürzt er aus der weiten Grasebene, die er bis dahin gemächlich durchflossen hat, ganz unvermittelt in die Tiefe. Denn hier klafft auf einmal eine gähnende Öffnung, als hätte die Erde einen Riss bekommen. Um das Becken des Wasserfalls drängt sich ein kleiner Wald.
Am Abend des 6. Reisetages verabschieden wir uns ausgiebig von unseren einheimischen Begleitern und ihren Pferden am vereinbarten Platz. Ab hier geht es nun wieder mit Fahrzeugen weiter.
7.-8. Tag Vom Changai gen Süden Wir fahren über Arwaicheer zu den Ruinen des Klosters Ongji. Es liegt eingebettet in ein kleines Felsental. Dort übernachten wir in einem Jurtencamp. Am nächsten Morgen schauen wir uns den Ort genauer an. Von den ehemals über 900 Klöstern in der Mongolei haben nur drei die Zerstörung durch den Kommunismus überlebt. Ongij war eines der größten überhaupt. Es besteht nur noch aus Ruinen. Dennoch leben hier Mönche, die das Kloster in mühseliger Arbeit wieder aufbauen. Auf unserer Weiterfahrt zu den Sedimentfeldern von Bajandsag dringen wir immer tiefer in die Gobi vor. Fels und Sand in wechselnden Farben beherrschen zusehends das Landschaftsbild. Kurz vor Bajandsag treffen wir auf ausgedehnte Saxaulwälder. Man findet sie nur an wenigen Stellen der Gobi, deshalb stehen sie heute unter Naturschutz. Der Saxaulbaum wächst sehr langsam und hat einen in sich gedrehten, dünnen Stamm. Beides macht sein Holz sehr hart und gleichzeitig begehrenswert – es ergibt eine gute und dauerhafte Glut. Die Bäume dieses Waldes sind mit mehr als zwei Metern für ihre Art sehr groß. Viele von ihnen zählen weit mehr als 100 Jahre. Bajandsag selbst bietet ein einzigartiges Naturschauspiel, besonders bei Sonnenuntergang, wenn sich ein malerisches Rot auf die Felsformationen legt. Noch am gleichen Tag fahren wir weiter zu den „Singenden Dünen“ Chongoriin Els, an deren Fuß wir auch übernachten. ·
9.-11. Tag Gobi: Kameltrekking Die nächsten Tage verbringen wir mit und auf den zweihöckrigen mongolischen Kamelen. Mit uns reisen ihre Besitzer, die ihre Tiere genau kennen und uns mit ihnen vertraut machen. Bis vor wenigen Jahren waren Kamelkarawanen in der Mongolei das einzige Transportmittel, um Güter durch die Gobi zu transportieren. Wir genießen das gemächliche Tempo, schaukeln gedankenverloren zwischen den wolligen Höckern durch die Wüste und werden eins mit der Stille, die uns umgibt. Ganz allmählich nur nähern wir uns den Ausläufern des Gurwan Saichan, des "Gebirgszugs der Drei Schönen". Mit der Zeit schälen sich einzelne Berggipfel und Schluchten aus der dunklen Felsmasse heraus. Doch immer noch säumen Sanddünen unseren Weg.
Der Tagesablauf ist der gleiche wie beim Pferdetrekking: Vor dem Frühstück kümmern wir uns gemeinsam mit unseren einheimischen Reisegefährten um die Tiere. Nach einer größeren Etappe am Morgen stärken wir uns mittags bei einer ausgiebigen Rast und reiten dann noch einmal in den Nachmittag hinein. Gegen Abend halten wir Ausschau nach einem guten Lagerplatz, wo auch genug Futter für die Tiere vorhanden ist. Den Tag lassen wir am Lagerfeuer ausklingen, wo wir unser Brot auch schon mal selbst im Kochtopf backen werden.
So halten wir – stetig sanft bergauf reitend im wiegenden Schritt der Kamele, die allein das Tempo vorgeben – auf Jolyn Am, die Bartgeierschlucht, zu. Die werden wir – die Strecke wäre zu lang – nicht mit den Kamelen erreichen, sodass wir den letzten Teil des Weges mit den Wagen zurücklegen. Wir sind nun auf fast 2000 Metern Höhe. Zum Glück stehen die Jurten eines naheliegenden Camps bereit, um uns gegen die Kälte der Nacht zu schützen. · 12.-15. Tag Das Ende der Reise Am Morgen machen wir uns zu Fuß zur Schlucht auf. Nachdem wir den schmalen Zugang durchquert haben, geht es sehr steil bergab bis zu den Ufern eines kleinen Flusses, der von den Höhen der "Drei Schönen" hier herabfließt. Selbst im Hochsommer werden wir noch etwas von dem Eis vorfinden, mit dem der Winter den Wasserlauf belegt. Mit den Jeeps geht es weiter nach Dalansadgad, dem Zentrum des Südgobi-Aimags. Dort füllen wir unsere Vorräte auf und erkunden die Stadt. Danach machen wir uns auf den langen Weg zurück in die Hauptstadt, die wir am 13. Tag erreichen. Die dazwischenliegende Nacht verbringen wir im Gebiet der „kleinen Erdmuttersteine“ – in der wunderlich geformten Felslandschaft kann, wer mag, eine Wnaderung unternehmen . In Ulaanbaatar steht der Nachmittag des vorletzten Tages für Einkäufe und andere Nebensächlichkeiten zur freien Verfügung. Früh am nächsten Morgen fliegen wir von Ulaanbaatar zurück nach Berlin. Ankunft dort am Mittag des 15. Reisetages.
Reisen, die während des Naadam-Festes stattfinden, haben in der Regel einen geänderten Routenablauf, sodass wir mehr Zeit in Ulan Baatar verbringen.
Leistungen:
Linienflug ab Berlin Transfers vom und zum Flughafen Rundreise im Geländefahrzeug (Jeep oder Bus), wobei die Wagen mit max. 5 TeilnehmerInnen besetzt werden Miete für Reitkamele während des Treks (Tage 9-11) mit einheimischer Begleitmannschaft; pro TeilnehmerIn ein Reittier Miete für die Reitpferde während des Treks (Tage 4-6) mit einheimischer Begleitmannschaft; pro TeilnehmerIn ein Reittier 2 Hotelübernachtungen, 4 Gercampübernachtungen (Gemeinschaftsjurte) 7 Zeltübernachtungen Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten, Schlafmatten und Expeditionsküche Vollpension; in Ulanbaatar Halbpension Trinkwasser während der Rundreise und der Trekkings alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm landeskundige Deutsch sprechende Reiseleitung.
Durchführung: Juni, Juli, August. Teilnehmerzahl: 4 - 12 Personen. Preis: ab 2490 Euro (Einzelzimmerzuschlag 100 Euro) Referenz: noma-08
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