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Bujuk Ipak Yo`li 15tägige Erlebnisreise/ Kleinbus/ Kameltrek ab/bis Deutschland.
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Highlights:
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- 4tägiges gemütliches Kameltrekking mit leichten Wanderungen in der Wüste Kyzylkum, mit Jurtenübernachtungen und vielen Gelegenheiten, eine Schale Tee zu genießen
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- Erkundung der wichtigsten und schönsten Kulturstätten der Seidenstraße in Uzbekistan: von Samarkand und Bukhara, von Shakhr-e Sabz und Khiva
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- ein nächtlicher Bummel über den erleuchteten Registan von Samarkand, ein Besuch der Oper in Tashkent, eine Fahrt in der Metro ... runden das Programm ab
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1.-2. Tag Anreise nach Tashkent Flug von Frankfurt nach Tashkent (Taschkent) und Transfer ins Hotel. Der nächste Tag gehört der Hauptstadt Uzbekistans (Usbekistan), deren Alltag bestimmt ist vom Brückenschlag zwischen Europa und dem Orient. Junge Leute in westlicher Designermode gehören hier ebenso zum Straßenbild wie verschleierte Frauen. Das Erbe der Sowjetzeit äußert sich auf den ersten Blick vor allem in der Architektur – nach einem schweren Erdbeben in den sechziger Jahren mussten große Teile der Stadt neu aufgebaut werden. Die Unabhängigkeit sorgt seit 1991 für bislang ungewohnte Akzente in Form moderner Glasbauten. Gleichzeitig zeigt etwa das Parlamentsgebäude eine Rückbesinnung auf traditionelle Kuppelkonstruktionen.
Wir wenden uns bei unserem Streifzug durch die Stadt besonders den noch erhaltenen Bauwerken der Shaibaniden zu, einer Dynastie, deren verschiedene Zweige Jahrhunderte lang die Geschicke Uzbekistans bestimmten. In diese Zeit gehören etwa die Madrasah (Koranschule) Barak Khan und das einfache, ehemals jedoch reich verzierte Backsteinmausoleum des islamischen Gelehrten Abu Bakr Kaffal Shashi. In einem alten Adelshaus hat das Museum für Angewandte Kunst eine stilvolle Heimat gefunden. Dort begegnet uns das reichhaltige kunsthandwerkliche Repertoire Uzbekistans. An die Tradition eines jahrhundertealten Handelszentrums an der Großen Seidenstraße knüpft der städtische Basar an, überdacht von einer weitläufigen modernen Markthalle. Er liegt ganz in der Nähe der Metrostation Khorsu. Die erste Untergrundbahn Mittelasiens – erdbebensicher gebaut und mit aufwendig gestalteten Bahnhöfen, die in immer neuen Variationen das Thema Baumwolle illustrieren – ist längst selbst zu einer Sehenswürdigkeit geworden, die auch wir uns nicht entgehen lassen wollen, sofern sich die Möglichkeit zu einer Metrofahrt ergibt.
Nachmittags machen wir uns auf den Weg nach Samarkand, das wir gegen Abend erreichen.
3.-4. Tag Samarkand "Glanzvolles Antlitz der Erde" lautet der stolze Beiname Samarkands. Mehr als 2500 Jahre Geschichte machen es zu einer der ältesten Städte der Welt. Nirgendwo anders als hier nehmen die Märchen aus Tausendundeiner Nacht ihren Anfang. Samarkand, ehemals eine der glanzvollsten Stationen entlang der Großen Seidenstraße, blühendes Kultur- und Handelszentrum im Schnittpunkt der Karawanenwege, ist heute eine moderne Großstadt, die nichts von ihrer Anziehungskraft verloren hat.
Den unbestrittenen architektonischen Höhepunkt bildet der Registan im Herzen Samarkands: Von Timur, dem Dshingis Khan (Dschingis Khan) des 14. Jahrhunderts, zum Handelszentrum seiner Reichshauptstadt erkoren und anschließend von seinem Sohn Ulugbek repräsentativ ausgebaut, wird der Platz gleich von drei reich verzierten und gewaltig großen Madaris (Koranschulen) flankiert. Sie schmückten den Mittelpunkt eines gigantischen Imperiums, das sich zeitweise vom Ganges bis zum Mittelmeer erstreckte. Kaum weniger prachtvoll sind die anderen Bauwerke, die auf unserem Weg liegen: das Gur Emir oder "Grab des Gebieters", in dem der als grausamer Eroberer gefürchtete und als verschwenderischer Bauherr gepriesene Timur begraben liegt; die Moschee Bibi Khanum, geschaffen von den fähigsten Architekten und Handwerkern des mittelalterlichen Orient und dennoch aufgrund ihrer kolossalen Ausmaße und wiederholter Erdbeben schon bald nach ihrer Fertigstellung in Teilen zusammengestürzt; die Sternwarte des Ulugbek, Ausdruck der hochkarätigen Wissenschaftstradition Samarkands; schließlich die Gräberstraße Shah-e-Sinda mit ihrem märchenhaften Dekor aus vielfarbigen Majolika-Fliesen.
Am nächsten Tag unternehmen wir einen Ausflug nach Shakhr-e Sabz (Shahr-e Sabs). Da der kürzere, aber landschaftlich auch viel schönere Weg über einen Pass für Busse gesperrt ist, mieten wir für diesen Tag lokale Fahrzeuge an. Die Geburtsstadt Timurs wird beherrscht von den mächtigen Ruinen des Ak Sarai, des Weißen Palastes, der eigentlich himmelblau war – sein Name hatte, wie so oft in Uzbekistan, symbolische Bedeutung und diente hier als Ehrentitel. Noch in ihrem Verfall zeugt die prächtige Sommerresidenz Timurs von ihren ehemals riesigen Ausmaßen.
Zurück in Samarkand, werden wir zum Abend von einer usbekischen Familie bewirtet.
5.-9. Tag Kameltrek und Trekking in der Wüste Kyzylkum Heute lassen wir die Welt der Handelsstädte hinter uns und wenden uns jener Wüste zu, die den bei weitem größten Teil des heutigen Staatsgebietes von Uzbekistan ausmacht: Kyzylkum (Kizilkum), das heißt roter Sand. Der ist allerdings – von einem gelegentlichen rötlichen Schimmern abgesehen – ebenso wenig rot, wie der Sand der weiter südlich gelegenen Karakum schwarz ist. Auch in diesem Fall tragen die Namen wohl symbolischen Charakter.
Von Samarkand fahren wir nach Yangikazgan und weiter in ein benachbartes Jurtenlager, wo wir die Kamelführer kennen lernen, die uns während der nächsten Tage begleiten werden. Auch mit den Kamelen selbst können wir schon einmal anfreunden und bei einem Proberitt ein Gefühl für ihre Reiteigenschaften und unsere Reitkünste entwickeln. Die Nacht verbringen wir in der behaglichen Rundung einer traditionellen Filzdeckenjurte. Vielleicht trinken wir einen Kumys, ein belebendes Getränk aus vergorener Stutenmilch, mit dem sich die Steppenvölker Zentralasiens seit jeher stärken.
Am nächsten Morgen bricht unsere kleine Karawane auf in die Einsamkeit der Kyzylkum. Vor uns öffnet sich eine weite, dürftig von Kameldornbüschen gekleidete Dünenlandschaft. Diese Wüste ist keineswegs vegetationslos. Immer wieder stoßen wir auf Gräser, Sträucher, Tamarisken und Sandakazien. Mit ihren sehr tiefen oder horizontal weitverzweigten Wurzelsystemen haben sie sich ideal an die extremen Klimabedingungen angepasst. Der insgesamt spärliche Regen fällt vor allem im Frühjahr. Dann verwandelt sich die Kyzylkum wie durch ein Wunder für kurze Zeit in einen wogenden Grasteppich, in unregelmäßigen Mustern geziert von knospenden Blättern und tiefroten Mohnblüten.
Die Vegetation, so dünn sie auch die meiste Zeit des Jahres sein mag, ermöglicht eine bescheidene Viehzucht. Zweimal schlagen wir unser Lager in der Nähe einer Nomadensiedlung auf und lernen so das harte Hirtenleben kennen, dessen Regeln auf eine jahrhundertealte Tradition zurückgehen. Dies war der karge Nährboden jener Karawanenführer, die in der Lage waren, die mörderischen Strapazen der Großen Seidenstraße zu überstehen und in endlosen sechs bis acht Jahren einen schwerbeladenen Lastenzug ohne allzu große Verluste von China ans Mittelmeer und wieder zurück zu geleiten.
Unsere Route ist da wesentlich bescheidener. Wir folgen den wenigen Brunnen, die es in der Kyzylkum gibt und die naturgemäß wichtige Wegmarken darstellen. Sugur heißt einer von ihnen. Wir erreichen ihn am dritten Tag unseres Kameltreks, das hier endet. Nachdem wir unser Lager aufgebaut haben, besuchen wir zu Fuß die nahegelegene Jurtensiedlung Dungaljak. Tags darauf wandern wir – jetzt ohne Kamele – zum Aydarkul-See (Aidarkul), wo wir mitten in der Wüste ein höchst willkommenes Bad nehmen können und unsere letzte Nacht in der Wüste verbringen. ·
10.-13. Tag Bukhara und Khiva Mit unserer Ankunft in Bukhara (Buchara) am Nachmittag kehren wir zurück in die glanzvolle Zeit der Seidenstraße. Um die Stadt legt sich eine fruchtbare Oase aus, getränkt vom Wasser des Sarafshan. Der Ort lebt heute vor allem von der Baumwollverarbeitung.
Bukhara ist fast so alt wie Samarkand und war wie dieses schon vor mehr als 2000 Jahren ein wichtiges Kultur- und Handelszentrum. Hierher kamen nicht nur Kaufleute aus aller Welt, hier lebten auch berühmte Gelehrte und Dichter, darunter der islamische Philosoph und Arzt Ibn Sina alias Avicenna – seine Gesamtdarstellung der abendländischen Heilkunde, im 12. Jahrhundert geschrieben, blieb für ein halbes Jahrtausend grundlegendes Lehrbuch an den medizinischen Fakultäten Europas.
Die große Vergangenheit des Ortes kommt in einer Vielzahl architektonischer Zeugnisse zum Ausdruck. Wie einen Schatz hütet sie Bukhara innerhalb seiner alten Stadtmauern. Bereits unmittelbar nach unserer Anreise verschaffen wir uns bei einem kleinen Rundgang einen ersten Überblick. Danach bleibt noch ein ganzer Tag lang Zeit, um die Zitadelle, die reichgeschmückten Moscheen und traditionsreichen Madaris anzuschauen. Eine dieser ehemaligen Koranschulen bildet am Ende den festlichen Rahmen unseres Abendessens.
Tags darauf fahren wir durch die Wüste weit nach Westen. Dort liegt Khiva (Chiwa ) inmitten der riesigen Oase Khoresm, heute ein dicht besiedeltes Gebiet mit intensiv betriebener Landwirtschaft, dessen Bewässerung nahezu die gesamte Wasserkapazität des großen Amu-Darja-Stromes in Anspruch nimmt. Wie ein unüberschaubarer Garten trennt die Oase die Rote Wüste Kyzylkum im Norden von der Schwarzen Wüste Karakum im Süden. Khiva selbst erweckt – mehr noch als Bukhara – den Eindruck einer Stadt, durch die gestern noch die schwerbeladenen Karawanen der Seidenstraße zogen, auch wenn die vorbildlich restaurierte Altstadt mittlerweile eher einem Freilichtmuseum gleicht. Um so mehr wird der Weg vom westlichen Stadttor Ata Darwase zu seinem östlichen Gegenstück, dem Palwan Darwase, zum Gang durch ein steingewordenes orientalisches Märchen. Intensiv erkunden wir am Tag nach unserer Ankunft die verwinkelten Gassen mit ihren einfachen Wohnhäusern aus ungebrannten Ziegeln und den vielen reichgeschmückten Moscheen, Madaris, Mausoleen und Palästen. Unser Abendessen nehmen wir anschließend in der Sommerresidenz des einst hier herrschenden Khans ein. · 14.-15. Tag Tashkent und das Ende der Reise Der folgende Vormittag bietet noch einmal Gelegenheit zu einem individuellen Abschiedsrundgang durch Khiva. Am frühen Nachmittag fliegen wir nach Tashkent. Dort erwartet uns mit etwas Glück ein letzter Höhepunkt: eine Vorstellung im Navoy Opern&Ballett-Theater. Natürlich hängt das sehr vom jeweils aktuellen Spielplan des Hauses ab. Voraussichtlich wird sich erst vor Ort entscheiden, ob die Bühne an diesem Abend eine Vorstellung zeigt und ob Karten erhältlich sind. Fest steht, dass der Besuch der Oper ein ganz besonderes Erlebnis darstellt – als Teil der uzbekischen Gegenwartskultur ebenso wie aus architektonischen Gründen. Denn das Gebäude im Baustil der Stalinzeit ist vor allem im Inneren ein wahres Kleinod, ausgestattet mit kostbaren Marmorböden, aufwendig gestalteten Stuckpaneelen und kunstvollen Schnitzereien aus Holz und Alabaster. Später lassen wir den Abend bei einer traditionellen Mahlzeit in einer uzbekischen Familie ausklingen.
Am nächsten Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
LEISTUNGEN:
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Linienflug
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Inlandsflug Urgensh-Tashkent
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Transfers vom und zum Flughafen
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Rundreise im Kleinbus; am Tag 4 in lokal angemieteten PKW
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Miete für Reitkamele während des Treks (Tage 6-8), einheimische Begleitmannschaft samt Koch
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Begleitfahrzeug oder Lastpferde zum Gepäcktransport während des Treks
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9 Hotel- und 1 Funduq (Jurten-)übernachtungen (Gemeinschaftsjurte)
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4 Zeltübernachtungen
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Camping-Ausrüstung mit 2-Personen-Zelten, und Expeditionsküche
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Vollpension
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alle Besichtigungen, Exkursionen und Eintritte gemäß Programm
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uzbekische, deutschsprechende Städteguides
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lokale deutschsprechende Reisebegleitung
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Teilnehmerzahl: 6 - 12 Personen Durchführung: April, Mai, September, Oktober Preis: ab 1965 Euro (Einzelzimmerzuschlag 130 Euro) Referenz: noma-08
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